Lager und Veranstaltungen

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08.07.2019

Geburtstagsfest am Adlertum

am 28. Juli 2019 11:00 - 17:30 Uhr

Das Kindermuseum Adlerturm feiert dieses Jahr seinen siebten Geburtstag!

Wie schon in den letzten Jahren werden wir ein kleines Feldlager des Deutschen Ordens um 1250 mit Tafel und „Waffenkammer“ aufbauen und den Kindern — und Erwachsenen — Rüstung und Waffen vorführen und unter Anleitung auch ausprobieren lassen. Außerdem bieten wir Armbrustschießen auf Dosen und zeigen das Rechnen auf der Linie und das Feuermachen mit Stein und Zunder.

Die Gruppe Equinitas vermittelt Wissen über das historische Reiten und zeigt mittelalterliche Handwerksberufe rund ums Pferd. Vor dem Turmeingang wird ein Schmied sein Handwerk vorführen und erklären und um den Turm herum werden Mitglieder der Gruppe Elffeast  in historischer Gewandung unterwegs sein. Außerdem wird der Kinder-Jugend-Beirat zwischen 14 und 1630 Uhr mit Mitmachtaktionen zum Mittelalter aktiv sein.

26.05.2019

Unser erstes Lager an der Dorenburg

Der Mittelaltermarkt im Niederrheinischen Freilichtmuseum war für uns ein besonders schöner Saisonauftakt.

Letztes Jahr waren wir als Besucher auf dem Markt und waren von der Umgebung und der Atmosphäre sehr angetan. Der Mittelaltermarkt wurde von der Museumsanlage schön umrahmt und die moderne Zivilisation war weit genug weg. Daher freuten wir uns sehr, als unsere Bewerbung mit einer Zusage beantwortet wurde.

Die Organisation im Vorfeld hatten wir so noch nicht erlebt: Etwa zwei Monate vorher fand eine Vorbesprechung mit Abgeordneten aus allen Lagern statt und es gab für jeden einen Übersichtsplan der Lagerplätze und eine Liste aller Teilnehmer, so dass jeder schon seinen Standort und seine Nachbarn für den Markt kannte. Außerdem wurde eine mehrseitige Spielregel für die „Feldschlacht“ verteilt, die sich kurz mit „benehmt euch vernünftig, wir wollen alle heile nach Hause kommen“ zusammenfassen lässt. Danke an Ursula Schürmanns für die gute Vorbereitung!

Der Aufbau war erfreulich entspannt und der Regen war so nett zu warten, bis alles stand. Der Teilnehmerparkplatz wäre noch einen eigenen Artikel wert: In der Nähe gibt es eine ehemalige Nato-Kaserne, wo wir Autos und Anhänger abstellen und über einen kurzen Fußweg zum Museum zurücklaufen konnten. Für Liebhaber von Lost Places ist das Gelände ein spannendes Ausflugziel und es waren dort auch einige Fotografen unterwegs, die sich wahrscheinlich über die vielen durchfahrenden Autos gewundert haben. Das Abstellen der Autos war schon ein eigenes Abenteuer und wahrscheinlich nur wegen der guten Wegbeschreibung erfolgreich: Erster Gedanke beim Anblick des halb offen stehenden Tores: „Da kann ich doch nicht reinfahren!“. Gedanken zwei und zweieinhalb: „Ich glaube hier bin ich falsch“ und „Wie soll ich hier bloß mit dem Anhänger wenden?“. Gedanke Nummer drei war dann irgendwann zum Glück: „Oh, da vorne stehen ja schon lauter Autos“. Bonus: Es waren zwei andere Teilnehmer vom Parkplatz zum Museum unterwegs, der Fußweg war auf Anhieb nämlich doch nicht so leicht zu finden.

Der Markt selbst hätte gerne noch eine Woche länger dauern können. Die Markteröffnungen an beiden Tagen waren kurz und lustig. (Wer einmal bei einer langweiligen Markteröffnung eine gefühlte Ewigkeit in der Sonne braten durfte, weiß das zu schätzen.) Die anderen Marktteilnehmer waren gut drauf, das Publikum war sehr angenehm, die Händler nett und die angebotene Ware so schön, dass wir alle mit etwas mehr Gepäck ab- als angereist sind.

Außer den Lagerumzügen und der Markteröffung gab es weitere Unterhaltung für Marktvolk und Besucher, unter anderem Vorführungen der Falkner, verschiedene Musiker, einen Gaukler und gerüstete Kämpfe. Die meisten Beteiligten kannten sich schon seit Jahren und waren ein gut eingespieltes Team. Als Neulinge wurden wir sehr gut aufgenommen, und trotz wüst aussehender Prügeleien war die sportliche Fairness oberstes Gebot. Wenn man im Getümmel drinsteckt, bekommt man weit weniger mit als das Publikum, aber offensichtlich war es ein unterhaltsames Spektakel. Was man als Zuschauer nicht sieht ist, wie wichtig für die Kämpfer die Unterstützer am Rande des Kampfplatzes sind: Mit Handschuhen lässt sich ein Helmvisier nicht öffnen, und Wasserkrüge und Becher sind gleich nach Waffen und Rüstungen die wichtigsten Utensilien!

Zwischendurch hatten wir immer wieder bekannte und unbekannte Besucher auf ein Schwätzchen im Lager, haben unsere mitgebrachten Sachen erklärt und Fragen beantwortet und unser Koch hat uns mit Erbseneintopf und Pilzspätzle versorgt. Wenn wir selber kein Programm hatten sind wir über den Markt gebummelt oder haben einfach nur faul herumgesessen und das wechselhafte Wetter genossen – schließlich war Wochenende.

Der Abbau am Sonntag gestaltete sich nach dem gemütlichen Markt leider etwas hektisch, denn kurz vor Marktende fing ein Gewitter an, uns zu umkreisen. Das hat das Einladen zwar beschleunigt, aber auch stressiger gemacht. Zum Glück waren wir schneller als die Wolken und konnten mit trockenen Zelten abreisen.

Für uns steht jetzt schon fest, dass dies ein Markt wird, für den wir uns jedes Jahr wieder bewerben werden. Der nächste Termin steht übrigens schon fest: 20.6. – 21.6.2020.

23.09.2018

22. September 2018 – Die Dortmunder Museumsnacht

Schon so einige Male haben wir den Adlerturm „belagert“. Eigentlich wie immer, könnte man denken, doch auch in diesem Jahr haben wahrscheinlich nicht nur wir wieder eine besondere Nacht erlebt.
Trotz des irgendwie nicht so optimalen Wetters fluppte der Aufbau und schon vor Beginn der Veranstaltung um 16 Uhr trafen die ersten Interessierten auf dem Platz vorm Turm ein. Der Regen hielt sich zwischendurch freundlicherweise in Grenzen und so waren vor allem am Rechenbrett immer wieder viele neugierige Besucher zu finden, die sich das „Rechnen auf der Linie“ anno 1250 erklären ließen.
Wir hatten auch wieder Besuch von lieben Mittelalterfreunden, die uns in Gewandung beehrten und das mittelalterliche Treiben um den Adlerturm mit belebten.

Unser persönliches Highlight diesmal die „Rockformation“ Duo Mumpitz. Die beiden Musiker haben freundlicherweise und mit viel Spaß unsere Tänze gerockt – wir konnten das Publikum sogar schon am Nachmittag mit einbeziehen! Mit Klassikern aus der Mundorgel kamen später sowohl die „Pest an Bord“ als auch unglaublich witzige, selbstgeschriebene Lieder zu unseren Ohren. Eines Rigolettos würdig: dass der ein oder andere noch immer an den letzten Strophen des Automobile-Liedes grübelt, um wieder zum Anfang des Liedes zurück zu finden oder genau dieses gerade als Ohrwurm verflucht:

Ein Automobile, zwei Automobile… –. … drei Automobile, … acht Automobile –. das war ein schöner Lied, das war ein feiner Lied – weil so viel Spaß gemacht, wird’s gleich nochmal gemacht […]

Es war lustig, fröhlich, musikalisch, gemütlich, friedlich, albern, regnerisch, harmonisch, lecker, erfrischend, feurig, belebend, historisch, neugierig, leutselig, interessant, intensiv – rundum gelungen!

14.09.2018

18. Dortmunder DSW21 Museumsnacht

In einer Woche findet sie schon statt, die nächste Museumsnacht. Wir freuen uns schon!

22. September 2018 16:00 Uhr - 23. September 2018 1:00 Uhr

Auch in diesem Jahr lagern wir  in der Museumsnacht wieder am Adlerturm.

Bei uns können Besucher beim „Szenisches Fechten“ spielerisch erlernen, wie man das Schwert führt und wir zeigen Euch wie man auf der Linie rechnet – so ganz ohne Taschenrechner – und wie man mit der 12-Knoten-Schnur einen Gebäudegrundriß absteckt.

Außerdem läd das Team der Pfeil & Bogen Welt zum Turnier der kleinen Bogenschützen, die Elffeasts werden als „walking act“ Kleider verschiedener Epochen präsentieren, das Duo Mumpitz und Oropher –  des Teufels Brut werden für die musikalische Unterhaltung sorgen und Lacuna ad Ignem sowie die FLAMES Fire Company werden mit Feuer und Brodem den Besuchern einheizen.

Am Turm ist der Laufradkran in Betrieb, und der Kinder und Jugend-Beirat „KiJu“ hält ein spannendes Rätsel um das Wissen im Dortmunder Mittelalter für Kinder von 5 bis 12 Jahre bereit.

Weitere Informationen finden sich im Programm.

12.09.2018

Markt um die St. Urbanus Kirche in Dortmund Huckarde

Diesmal die Zusammenfassung gleich vorweg: GROSSARTIG WARS!

Das war er, der Markt, der mit einem leicht feuchten Aufbau am Donnerstagnachmittag begann und am Sonntagabend  entspannt nach einem wettermäßig wundervollen Wochenende ausging.

Helge, wir hoffen, du bist ebenfalls gut nach Hause gekommen ;-)

Mit eingespielten acht Händen konnten wir am Donnerstag – immer passend zwischen den Regenschauern – das Lager direkt neben unseren Wikingerfreunden von Fyr Dreki aufbauen und haben so mal eben eine Brücke zwischen den Jahrhunderten geschlagen.

Fast alle Lager, Händler und Künstler waren alte Bekannte von den letzten Märkten in Huckarde und irgendwie war alles ein friedliches, freundliches Wiedersehen. Pfarrer Michael Ortwald, Thorwald von Fyr Dreki und einige andere verbrachten einen wunderbaren Freitagabend mit tollen Gesprächen und bei bester Laune im hell beleuchteten Federfalken-Lager. Am Samstag zur Markteröffnung kamen dann die ersten Besucher und nicht nur die Kinder stellten Fragen über Fragen und schauten sich neugierig um.

Nach dem Heerlagerumzug zum Huckarder Marktplatz (hier war der Mittelpunkt des Stadtfestes) fanden auch viele Festbesucher den Weg auf den Mittelaltermarkt rund um die Urbanuskirche. Die Musiker von Infernus Luctus spielten auf, die Pummelelfen bezauberten mit ihren Liedern, die Handwerker ließen sich gern über die Schulter schauen und die beiden Feuerkünstler von Lacuna ad Ignem brachten am Abend das Feuer zum Tanzen.

Höhepunkt war sicherlich der feierliche Gottesdienst am Sonntagvormittag, in dem nicht nur Michael Ortwald eine leidenschaftliche Predigt zur Zivilcourage hielt, auch die musikalische Einlage von Sabine Spieker an der Querflöte ließ Gänsehaut aufkommen.

Ein fröhliches Publikum und gut aufgelegte Marktleute erlebten einen bunten Mittelaltersonntag bei bestem Flanierwetter.

Wir freuen uns schon sehr auf die nächste Ausgabe des Huckarder Mittelaltermarktes zum Tag des offenen Denkmals am 8. und 9. September 2019!

20.08.2018

Kinderfest am Adlerturm

Am 19. August feierte das Kindermuseum Adlerturm die Wiedereröffnung nach umfangreichem Umbau im Dachgeschoss.
Dazu gab es ein großes Fest für Kinder: auf dem Platz vor dem Adlerturm gaben sich die Ehre unter anderem die Dortmunder Stadtwache, Elffeast , Equinitas und die Federfalken (→ Ruhrnachrichten vom 20.8.2018).


Dortmunder Stadtwache

Wir haben wieder einmal unseren „Roland“ aufgebaut und die treuen Turnierrösser Rosalinde und Wotan standen bereit fürs Lanzenstechen – die Königsdisziplin auf jedem Ritterturnier! Jede Menge Kinder erritten sich die Herzen der jubelnden Zuschauer, wenn der Roland nach dem Stich auf den Drachenschild  zwei-, dreimal um seine eigene Achse rotierte und die kampferprobten Schlachtrösser ihre Reiter souverän aus der Gefahrenzone brachten.

Beim Armbrustschießen gab es manchen kuriosen Treffer und alle Dosen, egal, ob Drache, Burgfräulein oder Ritter, flogen ein ums andere Mal laut scheppernd durcheinander, wenn der Armbrustbolzen der zielsicheren Schützen einschlug. Viele Besucher zeigten sich erstaunt über die Menge an Metall, die der geneigte Kämpfer so anno 1200 mit sich in die Schlacht trug. Ob Kettenhemd, Helm oder Kettenhaube, Gambeson oder Arm- und Beinschienen, alles in allem war man schwer bepackt mit gut 30 Kilo unterwegs auf dem Kreuzzug gen Jerusalem. Zum Glück musste man bei uns mit der Rüstung am Leib nicht bis nach Jerusalem reiten, aber einmal um das Lager in voller Rüstung brachte doch so manchen ins Schwitzen!

Eine schöne Überraschung war der Besuch von lieben Mittelalterfreunden, die kurzerhand und voll gewandet in unserem Lager standen. Was ein Hallo! Ein Gläschen Met, ein wenig Brot und Käse aus der Hand – so wurde auch für die „Großen“ der Nachmittag richtig gemütlich.

Es war ein für uns rundum gelungenes Fest, wir hatten sehr viele Besucher, haben viele Fragen beantwortet und konnten jede Menge – auch kindliche – Neugier stillen.

Vielen Dank allen, die dabei waren.

Photo: Stadt Dormtund, Gaye Suse Kromer, mit freundlicher Genehmigung

 

27.06.2018

Aplerbecker Schlossfehde

Vorbei ist sie, die 4. Schlossfehde. Schön war sie – wie immer. Und gewachsen ist sie. Waren wir am Anfang gerade mal eine Hand voll Lager, erstreckt sich die Fehde jetzt über die gesamte Parkanlage rund um das Haus Rodenberg.

Ein bisschen besonders war dieses Jahr, weil wir erstmalig die Falknerinnen Tess und Marie zu Gast hatten, die am Samstag und Sonntagnachmittag ihren Buntfalken mitgebracht haben. Kaum waren die beiden angekommen und der wunderschöne Greifvogel auf seiner Stange platziert, war das Lager umringt von interessierten Menschen. Es scheint, als wären Greifvögel noch viel interessanter als Ritter …

Ein bisschen besonders war dieses Jahr, weil wir neben der Gerichtsverhandlung dieses mal auch einen kleines bisschen haben kämpfen können. Brüderin Claudianus hat sich würdig für uns geschlagen.

Und wir haben das erste mal federführend  ;-) mit Gästen und anderen Marktleuten vor der Bühne getanzt. Was ein Spektakel! Das müssen wir nächstes Jahr unbedingt wiederholen.

Ein bisschen besonders war dieses Jahr, weil die Musiker, das Bettlervolk und die Gaukler mehr als nur gut drauf und sich für keinen Spaß zu schade waren.

Und – nicht mehr besonders, sondern fast schon langweilig – der stolz(ierend)e Herold und das übliche Lagertreiben.

Alles in Allem ein schöner Markt der jedes Jahr immer noch ein Stückchen schöner und besser wird.

Wir freuen uns definitv auf die Schlossfehde 2019!