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24.10.2014

Szenisches Fechten

Neben Besuchen und Lagern auf Mittelaltermärkten üben wir uns im Szenischen Fechten.

Das Szenische Fechten (Theaterfechten) ist vom Ablauf her langsamer als das Sportfechten und basiert auf einstudierten Abläufen, die zusammengefasst eine Kampfszene vermittelt, eingebettet zumeist in den Rahmen einer kleinen Geschichte.

Die ausholenden Bewegungen der einzelnen Techniken erlauben es dem Zuschauer, jeden Hieb oder Stich mitverfolgen zu können. Zudem ist es wichtig, dem Zuschauer einen spannenden Kampf zu vermitteln, indem er eine ganze Reihe von verschiedensten Grundtechniken nachvollziehen kann.

Beim Szenischen Fechten ist es nicht vordergründig, wer als Sieger aus einem Kampf hervorgeht – hier geht es um die Illusion, es handele sich um einen wirklichen Streit zweier Kontrahenten. Daher wird besonderen Wert auf die Stimmigkeit und Eingespieltheit der Kämpfenden gelegt. Echte Verletzungen soll es ja nicht geben und sind in der Tat eine große Seltenheit. Die Waffen wählen wir jeweils der dargestellten Epoche gemäß.

Die Federfalken üben in erster Linie mit dem Einhänder und dem Anderthalbhänder, da wir auch auf Märkten den Deutschen Orden in der Zeit um 1250 darstellen. Hier sind die Techniken etwas eingeschränkt, da die Waffen einfach zu schwergängig sind. Nichtsdestotrotz lassen sich auch hier viele Variationen an Techniken einstudieren.

Das Kämpfen mit dem Rapier (und beispielweise einem Linkshand-Dolch) lässt natürlich wesentlich mehr Möglichkeiten für Techniken zu. Garden jedweder Art sind schöne Highlights in jeder Darbietung, erfordern aber ein hohes Maß an Übung und Timing.

Die Choreographien sind meist nur ein paar Minuten lang und werden getragen von Dialogen und gespielten Szenen. Natürlich ist die Auswahl der Kleidung ebenfalls von großer Bedeutung. Je nach Waffenart sollte auch die Kleidung stimmig sein.