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24.10.2014

Der Deutsche Orden

Im Dritten Kreuzzug – während der Belagerung von Akkon in den Jahren 1189 bis 1191 – gründeten Kreuzfahrer aus Bremen und Lübeck ein Hospital vor der Stadt.
Hier wurden verwundete Soldaten und Ritter gepflegt, so dass sie nach ihrem Kampf wieder in die Heimat ziehen konnten.
Dieses Hospital blieb aber auch nach dem Ende der Belagerung bestehen und die dort dienenden Brüder nahmen die Regeln des Johanniter Ordens an. Sie nannten das Spital „St.Marien-Hospital der Deutschen zu Jerusalem“ – immer in der Hoffnung, dass das Heilige Land eines Tages dem christlichen Glauben zurückgegeben würde.

Kaiser Heinrich VI. erwirkte am 6. Februar 1191 die Anerkennung durch den Papst Clemes III.

Im Jahre 1198 wurde der ursprüngliche Krankenpflegeorden in den Stand eines Ritterordens erhoben und zwar nach dem Vorbild der Templer und der Johanniter, der übrigens auch seinen Sitz in der Hafenstadt Akkon hatte.

Neben den nun neuen militärischen Aufgaben blieben zunächst Krankenpflege und Armenfürsorge die Schwerpunkte der Ordenstätigkeit.

Den Ordensrittern im Deutschen Reich wurden zahlreiche Hospitäler durch Schenkungen übertragen, die sie dann in ihrem Namen weiterführten. Eine der bedeutendsten vom Orden übernommenen Einrichtungen war das von der heiligen Elisabeth in Marburg gegründete Hospital, welches die Ritter nach dem Tod der Heiligen weiterführten und ausbauten.

Der Deutsche Ritterorden hatte beinahe 350 Jahre lang höchsten politischen Einfluss in Europa und bestimmte somit maßgeblich die Geschicke des Deutschen Reiches.

Die Darstellung der Zeit um 1190 bis ins 15. Jahrhundert liegt uns besonders am Herzen.